Sprachheilschule Crailsheim

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Neues aus der Sprachheilschule

Ein Vormittag auf dem Lernort Bauernhof

Im Mai durften die Zweitklässler den Bauernhof „am Sächslesberg“ in Ellrichshausen besuchen und dort jede Menge über Kühe und die Gewinnung von Milch erfahren. Und der Ausflug begeisterte! Selbst einige Wochen später (dazwischen folgten die Pfingstferien) erzählen die Kinder mit leuchtenden Augen von verschmusten Kälbchen und einem riesigen Milchtank. Maximilian berichtet: „Am Anfang sind wir angekommen, konnten noch kurz etwas essen und haben dann die Kühe angeschaut.“ Das hat allen Kindern richtig gut gefallen! Vor allem Björn berichtet: „Die Kühe haben die ganze Zeit an meinem Anzug gezupft. Den habe ich extra von zuhause mitgebracht, da haben wir nämlich auch Tiere. Den zieht man an, damit man hinterher nicht nach Stall riecht, zum Beispiel beim Ausmisten. Auf dem Hof gab es zum Ausmisten extra eine Maschine und ICH durfte den Knopf drücken!“ Auch Hannes wurde angeknabbert: „Das Kälbchen hat an meiner Kapuze geschleckt!“, erzählt er strahlend. Amalia ist das Kalb ebenfalls in Erinnerung geblieben: „Ich habe es an der Stirn gestreichelt!“. Auch die anderen durften die Kühe streicheln. „Nur von dem Bullen habe ich lieber etwas Abstand gehalten.“, erzählt Björn beeindruckt.

„Nach dem Stallbesuch durften die Kühe raus auf die Weide.“, erzählt Maximilian weiter. Die Kinder entdeckten dabei, dass die Kühe Halsbänder mit Zahlen tragen: „Zusammen mit meinen Freunden haben wir geschaut, welche Zahlen es gibt. Ich habe die 5 gefunden, aber die 50 gab es nicht,“ erzählte er weiter.

Im Anschluss daran konnten die Zweitklässler den Hof in Gruppen erkunden. Tom erinnert sich: „Wir waren bei den Hühnern und durften eines davon streicheln. Der Bauer Wilfried hat es dafür extra auf den Arm genommen.“ Dann hat er den Kindern den Melkautomaten erklärt und was anschließend mit der Milch passiert. Leo erzählt fasziniert: „Wenn das Euter der Kuh voll ist, drückt es. Dann werden die Kühe gemolken. Dazu gibt es eine Melkmaschine. Der Schlauch ist durchsichtig und man sieht, wie die Milch durch den Schlauch in einen riesigen Behälter fließt. Drei Kühe wurden in der Zeit gemolken, als wir an der Maschine standen!“ Und Maximilian erzählt stolz: „Bauer Wilfried hat gefragt: Wie viele Liter Milch passen in den großen Tank? Ich habe einfach gesagt: 5.000 Liter und das war sogar richtig!“

„Dann haben wir den Kälbchen noch ihr Futter hingeschoben, da kam der Silomischwagen mit dem Bulldog nämlich nicht ran“, erzählt Jonas. „Die Kühe bekommen Futter aus Silage, die wird aus Schroth, Raps, Maiskörnern, Heu und anderen Zutaten gemischt. Das hat uns Bäuerin Barbara erklärt. Außerdem sollten wir erraten, wie viel eine Kuh trinkt: 100 Liter an normalen und 150 Liter an heißen Tagen!“, erinnert er sich.

Besonders beeindruckt waren die Kinder vom krönenden Abschluss der Veranstaltung: der Weiterverarbeitung der Milch mit anschließender Verköstigung.

„Wir haben Butter gemacht! Das war das Beste!“, findet Darius. „Dazu haben wir ein Glas mit Rohmilch bekommen, welches wir so lange geschüttelt haben, bis sich darin eine Kugel bildete. Dann wurde die restliche Flüssigkeit abgesiebt und die Kugel war dann die Butter. Die durften wir aufs Brot schmieren und essen. Das war lecker!“ Wie lange muss man schütteln, um aus Rohmilch Butter zu gewinnen? „Keine Ahnung, wir haben ewig geschüttelt. Immer zwei Kinder abwechselnd“, berichtet Björn. Er hat auch aufgepasst, welche Milchprodukte der Hof noch verkauft: „Naturjoghurt, Skyr, Eier und natürlich die frische Milch selbst. Um die mitzunehmen, muss man ein eigenes Gefäß mitbringen und unter den Auslaufhahn des großen Milchtanks stellen. Der Liter kostet 70 Cent. Und dann gabs noch Käse.“ Den Käse bekamen die Kinder sogar zum Probieren mit nach Hause und zwar von Bäuerin Barbara, nachdem alle Fragen zum Tag richtig beantwortet wurden – jeder einen ganzen, runden Kashkaval vom Milchwerk Crailsheim. Dort wird nämlich die Milch der Kühe vom Hof am Sächslesberg weiterverarbeitet. „Den Käse hab´ ich aber schon aufgegessen“, sagt Jonas zufrieden. Ein bisschen Stolz sind die Schülerinnen und Schüler auch auf die gemachte Erfahrung und auf das erworbene Wissen, das, wie diese detaillierten Erzählungen zeigen, nachhaltig im Gedächtnis bleibt!

Schülerbericht zur Frühstückswoche

In der Woche vor den Osterferien gab es in diesem Schuljahr wieder die Frühstückswoche. Von Montag bis Freitag kamen Kinder, Eltern und Frau Gölder in die Schulküche und kochten zusammen. Jedes Kind aus der Schule kam einmal dran.

Als alles vorbereitet war, kam die ganze Schule zum Essen in die Küche. Die Klassen 1a, 1b, 2a und 2b kamen in der vierten Stunde zum Frühstücken und die 3a, 3b, 4a und 4b kamen in der fünften Stunde.

Beim Essen gab es eine wichtige Regel: Man darf beim Buffet nicht rennen, weil jedes Kind drankommt!

Zum Essen gab es Kartoffeln mit Kräuterdip, Schokoladenaufstrich, Obstsalat, Brötchen und Rosinenbrötchen. Es gab sogar eine Soße mit Blumen aus dem Garten. Die war sehr lecker!

 

Von Sathurshan und Anastazja

Gesunde Vielfalt und große Begeisterung: Erfolgreiche Frühstückswoche an der Sprachheilschule Crailsheim

In der vergangenen Woche war es wieder soweit. Die Frühstückswoche in der Sprachheilschule Crailsheim fand statt – und erwies sich als voller Erfolg!

Unter der fachkundigen Anleitung von Frau Gölder, Expertin für Kinderernährung und Kräuterpädagogin, sowie der tatkräftigen Unterstützung engagierter Eltern, wurde jeden Tag ein gesundes Frühstück zubereitet, welches man sich gemeinsam hat schmecken lassen. Mit Tatendrang und Begeisterung waren die Kinder, in diesem Jahr in gemischten Gruppen aller Klassenstufen, dabei. Das Angebot war abwechslungsreich und kreativ: Von kunterbunten Obst- und Gemüseplatten, Rosinenbrötchen, Seelen und selbstgemachten Aufstrichen bis hin zu warmen Speisen wie Grünkernküchlein war für jeden Geschmack etwas dabei. Die Vielfalt der täglich wechselnden Gerichte kam bei den Kindern gut an.

Wir freuen uns schon wieder auf das kommende Jahr und eine tolle gemeinsame Zeit.

Ein besonders großer Dank in diesem Jahr geht an

die Bäuerliche Erzeugergemeinschaft (Wolpertshausen),

die Schrozberger Molkerei,

Edeka Rühling (Rot am See),

Eberl (Crailsheim),

LBV Raiffeisen (Schrozberg),

Rewe Ströbel (Crailsheim),

Obst- und Gemüsehof Fam. Franz (Lendsiedel),

Lädle - E. Scherkus (Langenburg),

Ums Eck - N. Keller (Langenburg),

CityHotel am McKeeplatz (Crailsheim),

ENI Service Station – M. Michalski (Obersontheim),

Bäckerei Mack (Crailsheim),

Zahnarztpraxis Smile (Gerabronn) und

Familie Fischer - Sie alle haben durch Lebensmittel- und Sachspenden diese tolle Woche ermöglicht – herzlichen Dank dafür!

Sprache spielerisch entdecken – ein besonderer Aktionstag

Ein ganz besonderer Vormittag erwartete unsere Schülerinnen und Schüler am Donnerstag, den 5. März 2026. Beim Aktionstag „Sprachangebote“ besuchten uns 22 angehende Erzieherinnen vom Institut für soziale Berufe St. Loreto in Ellwangen und brachten viele kreative Ideen rund um Sprache, Bewegung und Kommunikation mit.

Zuerst waren die Kinder der ersten beiden Klassen an der Reihe, im Anschluss daran die Kinder der dritten und vierten Klasse. In kleinen Gruppen durchliefen sie verschiedene Stationen, die von den Auszubildenden liebevoll vorbereitet wurden und von den Kindern in ruhiger und spielerischer Atmosphäre entdeckt wurden.

Dabei wurde Sprache auf ganz unterschiedliche Weise erlebbar:
Beim Rollenspiel „Mein Zuhause“ wurden Alltagssituationen nachgespielt, in Bewegungsgeschichten wie dem „Dschungel“ verbanden sich Sprache und Bewegung. Spiele wie „Buchstabenmonster“, „Reime-Memory“ oder „Ich packe meinen Koffer“ luden dazu ein, mit Wörtern, Lauten und Reimen zu experimentieren. Auch Konzentration und Teamarbeit waren gefragt – zum Beispiel beim „Memory-Lauf“ oder bei den „Wort-Detektiven“.

Die Angebote fanden im ganzen Schulhaus statt – in Klassenzimmern, Fachräumen und auf den Fluren. Begleitet von Lehrkräften wechselten die Kinder zwischen den Stationen und konnten viele neue Erfahrungen sammeln.

Auch für die angehenden Erzieherinnen war der Vormittag etwas Besonderes: Sie konnten wertvolle praktische Einblicke gewinnen und direkt mit unterschiedlichen Kindergruppen arbeiten.

Am Ende waren sich alle einig: Der Aktionstag hat großen Spaß gemacht und war für alle Beteiligten eine echte Bereicherung. 

„Die Kooperation zwischen der Sprachheilschule Crailsheim und St. Loreto Ellwangen zeigt, wie wichtig die Verbindung von Ausbildung und Praxis in der pädagogischen Arbeit ist.“, hielt Herr Greule, unser Schulleiter beim aschließenden Austausch fest. 

Jubel, Trubel, Heiterkeit an der Sprachheilschule!

Am Freitag, den 13. Februar verwandelte sich unsere Schule in ein farbenfrohes Faschingsparadies. Schon mit dem ersten Bus strömten Prinzessinnen, Piraten, Superhelden, Tiere, Zauberer und viele weitere fantasievoll verkleidete Gestalten durch die Flure. Überall sah man viele Kostüme, glitzernde Hüte, lustige Masken und strahlende Gesichter.

Nach der großen Pause zog die traditionelle Polonaise durch alle Klassenzimmer und sammelte alle Kinder und Lehrkräfte ein. Lachend und begleitet von verschiedenen Faschingsliedern zog die bunte Menschenschlange durch die Gänge – ein Riesenspaß für Groß und Klein mit dem Ziel im Rhythmikraum.

Natürlich durfte auch dort die Musik nicht fehlen. Besonders beim Fliegerlied waren alle dabei: Arme wurden ausgebreitet, alle sangen laut mit und tanzten begeistert. 

Ein weiterer Höhepunkt war die Kostümprämierung. Nachdem schon in den einzelnen Klassen das jeweils beliebteste Kostüm gewählt wurde, wurden nun die besten Kostüme der Schule gesucht. Am Ende gab es kleine Preise und Urkunden – aber eigentlich waren alle Gewinner, denn der Spaß stand im Vordergrund.

Im Anschluss folgte Stärkung in Form von Bonbons und Berlinern, welche vom Förderverein gespendet wurden. Jede Klasse feierte noch im Klassenzimmer weiter und beendete dort den närrischen Tag.

Diese Faschingsfeier war ein Tag voller Freude, Gemeinschaft und guter Laune. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr – Helau und Alaaf!

 

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Schulprofil

Wesentliche Inhalte und Ziele unserer pädagogischen Arbeit.

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